Hans Knipp komponierte für die Paveier die ersten beiden Titel; "Am Ruusemondach" und "Ich nemm d'r Dom met".
Günter Wehrke von der Plattenfirma EMI Electrola war von den Paveiern und den Titeln so begeistert das er sie von Joko Jänisch (Bläck Fööss) produzieren ließ. Einer von beiden Songs sollte auf den Sampler "Karneval der Stars" veröffentlicht werden. Durch einen Zufall hörte Günter Ilgner von den Gerig Musikverlagen die Songs und bot den Paveiern spontan einen Schallplattenvertrag auf seinem Label PAPAGAYO an.
Es folgten Lieder wie, "Ich han de Musik bestellt", "Beim Toni ahn d'r Ihsbud" oder "Buenos Dias Mathias", mit denen sich die PAVEIER weiter an die Spitze spielten und sich nach ganz oben orientierten; denn weniger erfolgreiche Gruppen gab es in Köln damals schon zu genüge.
Die Meßlatte des Erfolges und die Spitze hatte in Köln nur einen Namen, die "Bläck Fööss".
Das Repertoire wurde immer größer und die Anzahl der Auftritte ebenso. Dazu kam eine ständig wachsende Rundfunkpräsenz. Auch beim Fernsehen ging es stetig bergauf. Die Paveier standen bereits bei über 250 TV Sendungen vor der Kamera.
Bei fast allen TV Shows und Sendern waren und sind sie zu Gast.
Was die Paveier so besonders macht:
In ihren Texten findet sich der Kölner an sich (aber auch Nichtkölner) gerne wieder.
Kleine Alltagsbeobachtungen mit etwas Ironie gewürzt, lassen den Hörer schmunzeln.
Nicht zuletzt durch ihre musikalische Vielfalt, zählen die Paveier mittlerweile zu den bekanntesten Kölner Bands.
Sie versuchen, mit kleinen Milieugeschichten Denkanstöße zu vermitteln. Mit feinsinniger Ironie zwischen den Zeilen, verteilen sie nachhaltig spürbare Rundumschläge, die allerdings niemals böse gemeint sind.
Sie sprechen die typisch kölsche Mentalität an, bei der Lachen und Weinen nah beieinander liegen - oder vermitteln einfach nur Stimmung.
Die Paveier stehen ca. 350 mal pro Jahr live auf der Bühne, und geben außerhalb der Karnevalszeit, eigene Konzerte.
Gastspiele bzw. 3 Stunden-Konzerte im Volkstheater Millowitsch, im Senftöpfchen in der Kölner Philharmonie und in ganz NRW sind seit Jahren ein wichtiger Bestandteil der Gruppe.